Biografie Michael Bartels

Michael Bartels wurde am 8. März 1968 in Plettenberg im Sauerland geboren. Bereits sein Vater Willi Bartels war ein erfolgreicher Bergrennfahrer. Der Bergkönig, wie er genannt wurde, errang mehr als 300 Rennsiege und Rekorde. 1971 und 1976 wurde dieser GT-Berg-Europameister.

Deutsche Nachwuchshoffnung in den 80ern

Michel Bartels machte mit seiner Rennsportkarriere nur selten auf sich aufmerksam. Gegen Ende der 80er Jahre galt er als große deutsche Nachwuchshoffnung, brachte es er in der Formel-1 jedoch nur zu 4 vergeblichen Qualifikationsversuchen 1991 für Lotus Judd. Größere Bekanntheit errang Bartels eher durch die Boulevardpresse, da er von 1992 bis 1999 mit der deutschen Tennisspielerin Steffi Graf liiert war.

Formel-Ford

Begonnen hat Bartels seine Motorsportlaufbahn Anfang der 80er Jahre im Kartsport. 1986 wurde er deutscher Formel-Ford 1600-Meister. Dabei tauchte Bartels in jenem Jahr auch bei den ersten Europarennen dieser Serie auf. Auf Europa-Ebene kam Michael auf 4 Punkte, Gesamtrang 15. 1987 wechselte Michael Bartels in die Formel-Ford 2000er Klasse und wurde in Deutschland Gesamt-3.

Der nächste Schritt für Michael Bartels für die Saison 1988 war die deutsche Formel-3 im Cockpit bei Malte Bongers Motorsport. In den 11 Rennen holte er jedoch nur einen Sieg. In der Gesamtwertung wurde Bartels 5. 1989 verbesserte er sich auf Platz 4 in der Gesamtwertung, er blieb beim gleichen Team, fuhr jedoch dieses Mal 3 Siege ein. Von 1990 bis 1993 fuhr Bartels in der Formel 3000 Europameisterschaft. 1990 ging er parallel in der Sportwagen-Weltmeisterschaft an den Start.

Einer, der das Talent Bartels bereits früh erkannte, war Keke Rosberg. Der Formel-1 Champion von 1982 wurde Manager von Bartels und verhalf ihm 1991 ins Lotus-Cockpit. Als Teamkollege von Mika Häkkinen versuchte er 1991 viermal erfolglos einen Lotus-Judd für einen Formel-1-Grand Prix zu qualifizieren.

Tourenwagensport

Danach wechselte Bartels in die Tourenwagen-Szene. Bis 1996 fuhr er für Alfa Romeo. In den Jahren 1997- 1990 fuhr er Super Tourenwagen. In letzterer Saison konnte er den berühmten Grand Prix von Macau gewinnen.
Als die neue DTM im Jahr 2000 startete, war Bartels erneut dabei. Er gewann sowohl 2000 als auch 2001 das 24h-Rennen vom Nürburgring.2001 und 2003 fuhr Bartels in der V8-Star-Rennserie und wurde auf Anhieb Gesamt-Zweiter.

GT-Sport

2004 wechselte Bartels in den GT-Sport. Zusammen mit Uwe Alzen fuhr er für das Vitaphone Racing Team. Bartels und Alzen gewannen zusammen drei Rennen, trennten sich aber nach der Saison.
Bartels und sein neuer Teamkollege Timo Scheider gewannen 2005 zwei Rennen, darunter auch das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.

2006 wechselte Andrea Bertolini ins Team. Das Duo gewann drei Rennen, auch das 24-Stunden-Rennen in Spa. Bartels holte sich in dieser Saison den Titel in der Fahrerwertung.

Neuer Partner 2007 wurde der Italiener Thomas Biagi. Nachdem sich Bartels zu Beginn der Saison einer Operation unterziehen musste, holte sich Biagi alleine den Fahrertitel. Nach seiner Rückkehr erzielte Bartels noch einen Saisonsieg im heimischen Oschersleben mit Biagi.

Andrea Bertolini kam 2008 zurück zum Vitaphone Racing. Bartels/Bertolini schlossen an ihre erfolgreiche 2006er Saison an und gewannen zwei Rennen sowie den Titel der FIA-GT-Meisterschaft. Auch das Rennen in Spa-Francorchamps gewannen sie erneut.

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